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Deutsche Bank umgeht mal wieder Bankenregulierung (CMBS!)

Es geht um die stark unterkapitalisierte DB-Tochter TAUNUS in den USA

Das Institut treibe die Sorge um, dass 20 Milliarden Dollar nötig seien, um unter den härteren Vorschriften Verluste bei ihrer größten Einheit in den USA, der Taunus Corp, aufzufangen, berichteten das „Wall Street Journal“ und die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ unter Berufung auf ein internes Dokument der Bank. Das Haus wolle für Taunus den Status einer Bank-Holding aufgeben.

So ergab sich Ende 2009 ein negatives Eigenkapital von 8,1 Mrd. Dollar. Die wichtige Kernkapitalquote (Tier 1) lag bei minus 7,4 Prozent – die Märkte fordern eigentlich einen positiven Wert von rund zehn Prozent.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/deutsche-bank-will-mit-schlupfloch-milliarden-retten/4054850.html?p4054850=all

Hintergrund dieses Ausweichmanövers ist das heute in Kraft getretene Regulierungsgesetz „Frank-Dodd“. Es sieht vor, dass vebriefte Mortgage Backed Securities mit 5% Eigenkapital unterlegt werden müssen. Die Deutsche Bank hatte erst vor knapp einem Monat Milliarden an Gewerbeimmobilien (CMBS) verbrieft und neu aufgelegt.

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