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Atomkraft-Korruption bei Areva (SIEMENS)

Am Dienstag schwärmten sieben Staatsanwälte und mehr als 100 Polizeibeamte aus: Razzia in 31 Büros und Privatwohnungen, überwiegend in Bayern und der Tschechischen Republik [AKW Temelin?]. Betroffen waren auch die Erlanger Areva-Zentrale und ein Firmenarchiv in Offenbach.

Nürnberger Ermittler vergleichen das System der schwarzen Kassen bei Areva mit jenem in der Siemens-Historie – auch wenn es um deutlich niedrigere Summen geht. Siemens brachte 2001 das Atomgeschäft der Tochter Kraftwerksunion (KWU) in ein Joint Venture ein und hält 34 Prozent. Die unternehmerische Führung liegt bei Areva mit Sitz in Paris. Der Konzern umfasst 48.000 Mitarbeiter, davon 5700 in Deutschland. Hierzulande lag der Umsatz 2010 bei gut einer Milliarde Euro.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/razzia-bei-areva-schwarze-kassen-in-der-kernkraft-firma-1.1082302

Das ist selbstverständlich nur die Spitze des Eisberges – ein Großtteil deutscher Industrie ist mehr oder weniger direkt an (legalisierter) Korruption beteiligt.

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  1. April 24, 2011 um 11:16

    Passend dazu auch die Tatsache, dass AREVA weitaus mehr Bescheid weiss ueber die technischen Ablaeufe in Fukushima als es oeffentlich eingestehr. Wir brauchen ein Ende der nuklearen geheimniskraemerei!
    http://klima-der-gerechtigkeit.de/2011/04/04/atom-fukushima-transparenz-tepco-japan/

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