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Gekaufte redaktionelle Beiträge bei Zeitungen

Wir haben immer geahnt, dass Zeitungen redaktionelle Inhalte verkaufen, doch es gab nie Beweise.

Das ändert sich jetzt mit einer taz-Recherche:

Der taz-Reporter war an zehn deutsche Verlagshäuser herangetreten. Er hatte erklärt, er berate Firmen bei der Entscheidung, in welchen Medien sie Anzeigen schalten. Dabei habe er sich darauf spezialisiert, ein “geeignetes Umfeld” zu finden. Dies gilt in der Branche als ein Codewort für Schleichwerbung. Wenn eine bezahlte Veröffentlichung nicht schon durch ihr Layout als Anzeige zu erkennen ist, muss sie nach den Landespressegesetzen mit dem Wort “Anzeige” gekennzeichnet werden. Die drei genannten Zeitungen wollten die fraglichen Seiten mit Begriffen wie “Verlagssonderveröffentlichung”, “Anzeigensonderveröffentlichung” und “Beilage” kennzeichnen.

http://www.presseportal.de/pm/42630/2019316/taz_die_tageszeitung

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